
Klimaschutz für Erkelenz
Die Folgen der globalen Erwärmung wie zum Beispiel steigende Meeresspiegel, schmelzende Gletscher, Verschiebung von Klima- oder Vegetationszonen, verändertes Auftreten von Niederschlägen, stärkere oder häufigere Wetterextreme wie stärkere Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürren sind heute deutlich spürbar. Die Begriffe „Klimawandel" und „Klimakatastrophe“ werden schon mehrt oder weniger synonym verwendet. Noch gibt es die Chance, die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht mehr.
Wir müssen uns deshalb heute fragen, welchen Lebensraum und welche Lebensqualität wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wollen. Das gilt auch für Erkelenz. Erkelenz wird vom Klimawandel genauso betroffen sein, wie jede andere Stadt in Deutschland, in Europa, auf dieser Erde. Klimaschutz ist deshalb auf der örtlichen Ebene eine genauso wichtige Aufgabe wie die Klimapolitik auf der Landes- und Bundesebene.
Deshalb hat die SPD Erkelenz die Projektgruppe "Klimaschutz für Erkelenz" gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, über gute Beispiele kommunaler Klimastrategien zu informieren, einen örtlichen Unterstützerkreis und Expertenpool aufzubauen, zum Klimawandel Informations- und Diskussionsveranstaltungen anzubieten, den Klimaschutzkoordinator der Stadt Erkelenz zu unterstützen und "Erkelenzer Klimagespräche" einzurichten.
Diese Projektgruppe ist parteioffen, das heißt, dass auch Nicht-Mitglieder an dieser Projektgruppe Teilnehmer können.
Wer einen wirksamen Klimaschutz in Erkelenz anstrebt, sollte von einer
- Analyse der derzeitigen Energie- und CO2-Bilanz ausgehen,
- Handlungsfelder zur Minderung von CO2-Emission aufzeigen,
- auch die Auswirkungen auf die Energiekosten im Blickfeld habennen,
- ein Klimaschutzkonzept zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten und
- intensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben.
Mögliche Handlungsbereiche eines Klimaschutzkonzeptes für Erkelenz könnten dabei sein
- Energieerzeugung durch erneuerbare Energie,
- Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz,
- der Bereich Verkehr,
- die Stadtplanung bzw. Stadtentwicklung,
- das Gebäudemanagement und Beschaffungswesen der Stadtverwaltung,
- die Abfall- und Abwasserwirtschaft,
- die Bürgerberatung,
- die Einbeziehung der Vereine, Jugendgruppen und der Wirtschaft.
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